Einen Kotflügel lackieren

Es gibt Karosserieteile an einem Automobil, die beim Lackieren besonders hohe Anforderungen mit sich bringen. Dazu gehören auf jeden Fall Kotflügel. Die damit verbundenen, hohen Ansprüche sind aber in den letzten Jahren noch einmal massiv gestiegen.

Das hat mit der inzwischen üblichen Lackiertechnik und den dabei eingesetzten Materialien zu tun. Doch schon bei den noch vor wenigen Jahren üblichen Lacksystemen erfüllten nicht alle Lackierereien die damals schon hohen Ansprüche. Dazu kommt, dass man Fahrzeugteile sicher nicht so oft lackieren lässt, wie beispielsweise der Kundendienst fällig wird.

Es fehlen vielen Autofahren also auch Anhaltspunkte nach einem wirklich guten Lackierer. Unsere zertifizierte Autolackiererei erfüllt alle Ansprüche, die Fahrzeugbesitzer haben. Warum das so ist, erfahren Sie im Anschluss.

Die hohen Anforderungen, einen Kotflügel zu lackieren

Grundsätzlich können Sie bei lackierten Flächen zwischen stehenden und liegenden Flächen unterscheiden. Die Unterschiede, wie sich das Licht dabei bricht, sind erheblich. Bei einem Kotflügel kommen beide Eigenschaften, also liegende und stehende Lackflächen, zusammen.

Dazu kommt, dass gerade bei einem Kotflügel innenseitig auch noch ein wirklich guter Korrosionsschutz vorgenommen werden muss. Doch nicht nur eine hohe Lackier- und Korrosionsschutzausführung ist entscheidend. Wenn die Teile wieder montiert werden, ist es ausgesprochen wichtig, dass diese perfekt sitzen.

Die Karosserieoberflächen sind während des Fahrens permanent von Luft umweht. An Kanten, Spalten, Erhöhungen und Vertiefungen entstehen daher bei der jeder Fahrt Luftverwirbelungen.

Gerade am Kotflügel wirkt Spritzwasser mit Schmutz wie Schmiergelpapier

Solange es trocken ist, hat das keine weiteren Auswirkungen. Erst das Fahren bei regennassen Fahrbahnen hat Auswirkungen, die dann aber umso deutlicher ausfallen können. Mit dem Spritzwasser werden auch Schmutz-, Staub- und Sandpartikel hochgewirbelt. Überall an der Karosserie wo Luftverwirbelungen entstehen, wird das Wasser-Partikel-Gemisch permanent drehend bewegt. Die Partikel im Wasser wirken dabei wie Schleifpapier.

Durch verhältnismäßig hohe Geschwindigkeiten sind die dabei entstehenden Kräfte keinesfalls zu unterschätzen. Schon binnen kürzester Zeit können die Auswirkungen dieses Vorgangs deutlich sichtbar sein. Zunächst wird der Lack stumpf und Matt, später sieht man dann bereits die Grundierung durchscheinen.

Dann wird auch diese abgetragen und das Wasser, das auch noch gut mit Sauerstoff angereichert ist, trifft auf Metall. Sauerstoff und Wasser bewirken einen schnellen Korrosionsprozess auf Metall.

Moderne Lacke bieten endlose Variationen, benötigen aber auch noch tieferes Fachwissen

Mitte bis Ende der 1990er haben zudem die ersten Autohersteller von lösungsmittelhaltigen Lacken auf wasserlösliche Autolacke umgestellt. Damit haben sich auch die Lackiertechniken und Verfahren maßgeblich verändert. Dem einen oder anderen geschätzten Leser ist vielleicht aufgefallen, dass der Anteil an Fahrzeugen mit einer besonderen Lackierung, also Perleffekt, Metallic oder anderen Effekten, inzwischen sehr hoch ist auf den Straßen.

Auch die Vielfalt an unterschiedlichen Farben und Variationen ist schier unendlich. Das liegt daran, dass die neuen Lackiertechniken aufgrund ihrer Eigenschaften schnelle Lackwechsel und individuell gemischte Farben gestatten. Manche Autohersteller werben inzwischen gar damit, dass sich der Kunde beim Autokauf jede nur erdenkliche Farbe aussuchen kann.

Ein bestimmter Farbton wird nicht nur durch das Mischen von Farben bestimmt

Natürlich hat jede Farbe ihren Farbcode. Doch so einfach wie früher ist es längst nicht mehr. Gerade die extrem populären Effektlacke entstehen nicht nur ausschließlich durch das Mischen zu einem bestimmten Metallic-Farbton. Auch der schichtweise Aufbau von verschiedenen Schmucklacken mit unterschiedlichen Pigmenten beeinflusst die Farbnuancierung maßgeblich. Dabei liegen die Schichtstärken der einzelnen Lackschichten im Bereich von Mikrometern. Dann müssen diese wassergelösten Lacke abschließend mit einem lösemittelhaltigen Klarlack versiegelt und gegen Umwelteinflüsse geschützt werden. Aber selbst beim Klarlack spielt aufgrund der extrem feinen Farbnuancierung die Schichtstärke eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Selbst die oberste Klarlackschicht erfordert Präzision beim Lackieren

Legt man transparente Plastikfolien übereinander, verändern sich beim Blick durch die Folien mit zunehmenden Schichten die Farben und Formen dahinter massiv. Dazu kommt, dass die wasserlöslichen Schmucklacke einerseits eine sehr lange Trocknungszeit benötigen. Andererseits dürfen sie aber nicht komplett durchgetrocknet sein, wenn der lösungsmittelhaltige und transparente Schutzlack aufgetragen wird. Die Lackschichten müssen miteinander vernetzen. Nur so bilden sie einen hochwertigen, stabilen und vor allem widerstandfähigen Gesamtlack.

Lackieren ist tatsächlich ein Handwerk, das nicht jeder beherrscht

Mit all diesen Aspekten hat das Lackieren ein völlig neues Niveau erreicht, was die Anforderungen an den Lackierer betrifft. Gerade am Kotflügel wird das gut deutlich. Doch so mancher Autobesitzer weiß auch schon aus Zeiten mit herkömmlichem Autolack, wie er zuvor eingesetzt wurde, dass ein Meisterbrief in einer Autolackiererei längst kein Garant für eine wirklich hochwertige Lackierarbeit ist.

Falsche Farbmischungen, ungleichmäßige Lackschichten, genebelter Lack, Nasen, Schmutzeinschlüsse usw. – das Repertoire an möglichen Fehlern war schon damals groß. Heute sind diese Ansprüche aber noch einmal deutlich angestiegen.

Neben Fachwissen und Erfahrungen sind es vor allem Leidenschaft und Begeisterung, welche die Qualität von Lackierarbeiten ausmachen

Dabei verhält es sich mit einem Lackierer genau so, wie in jedem anderen Bereich auch: nur wer mit Leidenschaft bei einer Sache ist, kann diese hochwertig und in der notwendigen Qualität durchführen. Dieser Anspruch an Leidenschaft ist mit modernen Lacksystemen nochmals gestiegen.

Die Bedenken, die manche Autobesitzer aber eben wegen einer möglicherweise mangelnden Qualitätsauffassung durch eine Lackiererei haben können, kennen wir selbst nur zu gut. Denn auch wir sind Enthusiasten, die mit viel Leidenschaft an Autos arbeiten. Eigentlich waren wir – wie viele unserer heutigen Stammkunden – auch nur Autobesitzer und Sammler, die genau wussten, welche Qualitätsansprüche erwartet werden dürfen – aber leider nicht erwartet werden können.

Gerne lackieren wir auch Ihr Fahrzeug oder einen Kotflügel daran in höchster Perfektion

So haben wir vor beinahe 20 Jahren unseren eigenen Betrieb gegründet, um eben diese hohe Qualität umsetzen zu können. Damit ist es uns auch ausgesprochen wichtig, dass unsere Kunden genau diese Qualität an ihren Fahrzeugen erhalten. Die Qualität, deren Mangel wir selbst schon zuvor kritisiert hatten.

So konnten wir in den letzten beiden Jahrzehnten ein Werkstatt- und Lackiererteam zusammenstellen, das in seiner Gesamtheit genau diese Leidenschaft und Freude am Auto mitbringt, die notwendig ist, eine hochwertige handwerkliche Arbeit zu erstellen. Gerne können auch Sie uns in unseren Werkstatträumen aufsuchen, damit wir auch die Kotflügel oder Türen Ihres Wagens in absoluter Perfektion lackieren – und das wie immer zu einem gewohnt attraktiven Preis.

Unsere Ansprechpartner

Die Pinguine – wir lieben alle Autos

Sie erreichen Herrn Meraie unter

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