Autoteile lackieren in Berlin & Brandenburg

Dem einen oder anderen Autobesitzer ist es sicherlich schon einmal etwas bewusster aufgefallen: die Farben bei den Autolackierungen haben sich gerade in den letzten 10 Jahren stark verändert. Nicht nur das.

Auch manche Autohersteller bieten inzwischen eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Lackierungen. Daneben hat sich aber vor allem die Lackiertechnik deutlich verändert in den letzten 10 Jahren. Wir sind ein Kfz-Meisterbetrieb im Herzen Berlins, der sich maßgeblich von anderen Betrieben unterscheidet.

Das führt dazu, dass wir auch bei Autolackierungen besonders hervorstechen. Besonders deutlich wird das bei Teillackierungen und Beilackierungen, die wir für Sie durchführen.

Das Lackieren eines Autos ist zu jeder Epoche hightech

Das Lackieren von Autos war gerade in den ersten Jahren der Industrialisierung ein außergewöhnlich schweres Unterfangen. Damals stand noch der Schutz der Karosse im absoluten Fokus. Ausgerechnet in Europa und damit auch in der automobilen Wiege Deutschland sollte das noch viele Jahre so bleiben.

Deshalb ist die Farbe Schwarz auch die klassische Lackierung für frühe Vorkriegsveteranen. Erst amerikanische Autohersteller erkannten das Potenzial, wenn Automobile in unterschiedlichen Farben angeboten wurden. Jedoch war es anfangs aufwendig, Fahrzeuge entsprechend zu lackieren und dann auch noch schnell genug fertigzustellen.

Die Entwicklung von ersten Nitrolacken zu den wasserlöslichen Industrielacken

Erste Industrielacke benötigten noch Tage und teilweise sogar Wochen, um auszuhärten. Doch die Lacke entwickelten sich weiter. Es konnten sich nun schneller trocknende Lacke etablieren, jedoch mussten diese mit erheblichem Aufwand poliert werden.

Erst Nitrolacke schafften Abhilfe, wenngleich es immer noch von heutigen Standards entfernt war. Erste Besserung versprachen thermoplastische Lacke, die unter Hitzeeinwirkung eine homogene Oberfläche bildeten, die nicht mehr nachbearbeitet werden mussten. Noch heute sind diese thermoplastischen Lacke erhältlich, schließlich wurden sie gerade bei Premium-Autobauern wie Rolls-Royce oder Jaguar bis in die 1980er hinein verwendet.

Acryl-Einschicht-Lackierungen und Pulverbeschichtungen

Zu dieser Zeit kamen dann die Zwei-Komponenten-Acryllacke auf. Dem Acryllack wurde Härter beigefügt, dann konnte die Farbe einfach auf die Grundierung lackiert werden. Eine weitere Lackierschicht ist dabei nicht notwendig, weshalb dieses Verfahren auch als Einschicht-Lackierung bekannt ist.

Jedoch ist die Qualität je nach Farbpigmenten zweifelhaft. Die Farbpigmente bleichen unter UV-Einwirkung aus, wie besonders gut anhand roter Autos aus den 80ern und 90ern ersichtlich wird. Um die Jahrtausendwende experimentierten einige Autohersteller dann mit Pulverbeschichtungen. BMW gehört zu den Vorreitern dieser Technologie.

Wasserbasierte Autolacke: neue Vor- und Nachteile

Vornehmlich geht es bei neuen Lackiertechniken besonders um den umweltschonenden Faktor. Doch mittelfristig konnten sich wasserlösliche Lacke durchsetzen. Bei diesen Lacken sind die Lösemittel (durch ihr Verdunsten trocknet ein Lack) durch organische Lösemittellacke ersetzt worden.

Das ist Wasser. Allerdings verdunstet Wasser entsprechend langsam, weshalb das Trocknen einer modernen Lackierung auch in einer Lackierhalle zeitaufwendig ist. Damit einher geht natürlich das deutlich höhere Risiko von Staub- und Schmutzeinschlüssen: je länger die Oberfläche nass ist, umso länger kann sie Partikel aus der Luft aufnehmen. Diese Lackschicht beinhaltet auch die Farbpigmente, weshalb diese erste Lackschicht auch als Schmucklack bezeichnet wird.

Das Lackieren moderner Lacksysteme erfordert Professionalität in höchstem Maße

Nach diesem ersten Trocknen muss der wasserbasierte Lack aber geschützt werden. Dazu muss dann doch wieder ein lösemittelhaltiger Klarlack aufgetragen werden, damit ist dieses Lacksystem auch eine Mehr- oder Zwei-Schicht-Lackierung. Wichtig ist dabei, dass der wasserbasierte Schmucklack sowie der lösemittelhaltige Klarlack absolut perfekt miteinander harmonisieren.

Bei modernen Lacksystemen ist also zunächst die Trocknungszeit des Schmucklacks sehr lang, dazu kommt, dass der Klarlack perfekt abgestimmt sein muss. Dabei spielen auch die Schichtstärken der einzelnen Lackschichten eine wichtige Rolle. Mit den neuen Lackiertechniken hielten dann auch neue Lackierwerkzeuge Einzug, da bisherige Lackierpistolen für diese komplexe Art der Autolackierung schlichtweg ungeeignet sind.

Schon die geringsten Fehler führen zu Abweichungen in sichtbaren Nuancen

Die Anforderungen an einen Lackierer sind damit massiv gestiegen. Nie war es so wichtig, in exakter Schichtdicke zu lackieren – dabei geht es um Schichtstärken in µ, also einem tausendstel Millimeter.

Dadurch werden zunächst die unterschiedlichsten Farbgebungen möglich. Aber es hat vor allem beim Lackieren von einzelnen Teilen einen deutlichen Nachteil. Teillackierungen müssen perfekt an die Gesamtlackierung angepasst werden.

Teillackierungen, also zum Beispiel das Lackieren von Stoßfängern, Türen, Kotflügeln, aber auch das Beilackieren (das teilweise Lackieren einer Fläche) sind häufig vorkommende Arbeitsaufträge.

Alltagseinflüsse verändern Bestandslackierungen ebenfalls

Eine wirklich gute Autolackiererei zeichnet sich heute mehr denn je durch professionelles Werkzeug, tiefes Fachwissen und einen breiten Erfahrungsschatz aus. Gerade der Erfahrungsschatz ist heute wichtiger denn ja. Natürlich gibt es auch digitale Hilfsmittel zum Mischen einer exakten Farbnuance.

Doch die Autolackierung ist auch Umwelteinflüssen ausgesetzt und verändert so ihre Farbtiefe und Brillanz in feinsten Nuancen. Insgesamt fällt das nicht auf. Wohl aber bei einer Teillackierung.

Höchste Qualität ist uns ausgesprochen wichtig

In unserem Kfz-Meisterbetrieb (Mechatronik und Mechanik, Karosseriebau und eben Autolackiererei) setzen wir seit nunmehr beinahe 20 Jahren auf aller höchste Handwerksqualität. Folglich also auch beim Lackieren. Gerade beim Teillackieren von Komponenten wird schnell der tatsächliche Qualitätsstandard einer Autolackiererei ersichtlich.

Da wir uns aber immer anspornen, nur die beste Arbeitsqualität zu erreichen, sind unsere Qualitätsmaßstäbe entsprechend hoch. Gerade im Bereich teil- und Beilackierungen gibt es bei uns keinerlei Kompromisse.

Auch mit älteren Lackiertechniken bestens vertraut

Doch wir beherrschen nicht nur das Lackieren moderner Zwei-Schicht-Lacke in höchster Qualität. Denn neben der Fokussierung auf Premiumfahrzeuge wie Oberklassen-Automobile und Sportwagen stehen auch klassische Oldtimer in unserem Fokus. Daher sind wir auch mit den zuvor üblichen Lackiertechniken vertraut.

Darüber hinaus sind wir entsprechend zertifiziert, dass wir Ihnen solche Teillackierungen überhaupt noch anbieten dürfen. Selbst die Verarbeitung und das Lackieren von thermoplastischen Lacken (TPA) stellt für uns kein Problem dar.

Erleben Sie Ihr Auto in einer immer gewünschten Farbtiefe und Brillanz

Ob Sie nun also eine Teillackierung für Ihren neuen Mercedes, Jaguar, Bentley oder Rolls-Royce benötigen oder Ihr Bugatti, Ferrari oder Porsche eine Beilackierung benötigt – Sie können sich immer an uns wenden. Darüber hinaus übernehmen wir neben der vollständigen Restaurierung und Wartung auch die authentische Lackierung Ihres Oldtimers (vom Vorkriegs-Veteranen bis hin zum Youngtimer).

Selbstverständlich führen wir auch bei allen anderen Fahrzeugen gewünschte Teillackierungen in derselben hohen Qualität durch. Nehmen Sie wie schon viele andere heutige Stammkunden aus ganz Europa und dem gesamten Bundesgebiet einfach Kontakt mit uns auf und erleben Sie Ihr Automobil in genau der Lackierqualität, die Sie sich schon immer vorgestellt haben.

Unsere Ansprechpartner

Die Pinguine – wir lieben alle Autos

Sie erreichen Herrn Meraie unter

030 – 5488 3358

Post@Pinguin-Werkstatt.com


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