Oldtimer Lackiererei

Der Fortschritt der Menschheit insbesondere seit der Industrialisierung ist enorm. Seit der Erfindung der Verbrennungsmotoren ist einer der innovativsten Antriebe des Fortschritts die Automobilindustrie.

Damit sind Autos zwar zunächst in erster Linie reine Gebrauchsgegenstände, deren technischer Stand mit einer unglaublichen Geschwindigkeit vorangetrieben wird. Aber Automobile sind auch Meilensteine dieses Fortschritts – oder, mit anderen Worten ausgedrückt, ein wertvolles technisches Kulturgut.

Das in solch einem Umfang, dass klassische Fahrzeuge neben der offensichtlichen Sammelleidenschaft längst auch Investoren beeindrucken. Doch damit ein Oldtimer all diesen Ansprüchen gerecht wird, muss die Restaurierung authentisch durchgeführt werden. In ganz Europa finden sich nur wenige Kfz-Werkstätten, die ein Automobil in diesem Umfang restaurieren können.

Natürlich schließt das auch die Oldtimer-Lackierung mit ein. Unser Betrieb, der sämtliche Bereiche der Kfz-Technik vereint, gehört zu diesen wenigen Werkstätten – von der Mechanik bis zur Lackierung der automobilen Veteranen.

Auch die Autolacke entwickeln sich stetig weiter

Schon alleine der technische Fortschritt der Antriebstechnik von Automobilen ist enorm. Längst sind Wasserstoffmotoren keine verwegene Zukunftsvision mehr. Autos werden gleichzeitig immer autonomer. Erst heute kann man gut erkennen, wie viel High-Tech eigentlich in einem modernen Fahrzeug steckt.

Aber auch so irgendwie selbstverständliche und damit beinahe schon unscheinbare Bereiche wie die Autolackierung vollziehen permanent eine ähnliche Entwicklung. Erste Lacke, die sich selbst „reparieren“ können, gehören auch hier zur bereits verfügbaren Technik.

Auch wenn die dahinter steckende Nanotechnologie noch in den Kinderschuhen stecken mag, bei den Autolacken werden wir noch einige Überraschungen erleben.

Somit ist auch die richtige Lackiertechnik eines Oldtimers nach der zu seiner zeit üblichen Vorgehensweise wichtig

Damit ist auch die zeitgenössische Lackierung eines Automobils, das zu den Oldtimern gezählt wird, wichtig. So haben auch die Lacke eine bis heute nicht unübersehbare Entwicklung vollzogen, sodass Fahrzeuge einer jeden Epoche auch ihre ganz eigenen Lacke haben.

Soll ein Oldtimer nun so authentisch wie nur möglich sein, ist es unabdingbar, die Karosserie der Technik seiner Zeit folgend zu lackieren. Denn damit ein Klassiker einen wirklich hohen Wert mit der Note 1 oder 2 darstellt, muss alles nahezu original sein.

Allerdings gibt es einige Ausnahmen, die insbesondere die Sicherheit betreffen. Als Beispiel seien hier Winker genannt, die bei Oldtimern, die im Straßenverkehr benutzt werden sollen, durch Blinker zu ersetzen sind.

Die verschiedenen Lack- und Lackiersysteme, die bedeutende Weiterentwicklungen darstellten

So etwas gibt es natürlich auch bei den Autolacken, wobei es hier vornehmlich die Gesundheitsrisiken bestimmter Lackprodukte sind, die im Fokus stehen. Dazu eine grobe Übersicht über die Autolacke, die im Verlauf der Automobilgeschichte Anwendung fanden:

– Leinöl und Terpentinöl in Verbindung mit organischen (natürlichen) Farbpigmenten
– Kolophoniumlack (Lackkunstharz), in Deutschland auch bekannt als Albertol, ab 1910
– Nitrozellulose-Lacke (Nitro-Lacke), ab den 1920ern
– Alkydharzlacke, Mitte bis Ende der 1920er
– thermoplastische Autolacke (TPA), Ende der 1940er und Anfang der 1950er
– Zwei-Komponenten-Acrylharzlacke mit Isocyanat-Härtern, 80er und 90er Jahre
– wasserlösliche Acryllacke (2K) mit Klarlackschicht auf minimaler Lösemittelbasis (1K), teilweise auch als Pulverbeschichtung, grob seit der Jahrtausendwende

Damit ist die Entwicklung sicherlich nicht abgeschlossen. Insbesondere die Nanotechnologie wird bei der Farbgebung von Automobilkarosserien noch eine sehr große Rolle spielen.

Nicht jede Lackiertechnik kann in jedem Umfang heute nachvollzogen werden

Nun ist es aber gerade bei den sehr alten Lacksystemen so, dass teilweise hochgiftige Schwermetalle eingesetzt werden mussten, damit die Lacke ihre jeweiligen Eigenschaften erhielten. Das lässt sich mit der Asbestfaser vergleichen, die fast durch das gesamte 20. Jahrhundert als die High-Tech-Phase überhaupt gehandelt wurde, die in nahezu allen Industriebereichen zu finden war. Solche Lacksysteme sind heute bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Voraussetzungen für eine unabhängig von den Risiken authentische Lackierung nach historischen Vorgaben

Dazu muss eine technische Maschine oder eben ein Automobil höchste Ansprüche als technisches Kulturgut erfüllen. Ein H-Kennzeichen ist dabei keinesfalls ausschlaggebend. Vielmehr handelt es sich dann um Geräte, Maschinen und Automobile, die in einem Museum einen besonderen Status erreichen. Andererseits können dafür aber sogar sehr alte Lacksysteme, beispielsweise auf Lein- und Terpentinölbasis, durchaus noch nachgebildet werden.

Die nachfolgenden Lacke sind teilweise ebenfalls verboten, können aber gerade bei einer Oldtimer-Lackierung eingesetzt werden

Das gilt unter anderem auch für TPA-Lacke, also für thermoplastische Autolacke. Diese wurden insbesondere bei US-Autoherstellern bis in die 1980er hinein verwendet. Darüber hinaus waren die Eigenschaften so gut (feste Oberfläche, kratzunempfindlich, guter Schutz gegen mechanische und andere Umwelteinflüsse, speckiger Glanz ohne Politur), dass sie besonders bei Premium- und Oberklassenfahrzeugen Verwendung fanden.

Dazu gehören große Namen wie Rolls-Royce, Bentley, Ferrari oder Jaguar. Auch bei diesen Fahrzeugen wurden TPA-Lacke bis in die 1980er hinein verwendet. Diese Lacke werden heute noch hergestellt und angeboten.

Das ist wichtig, denn Oldtimer und Klassiker der genannten Automarken sind genau jene Veteranen, die in Zustandsnoten 1 oder 2 Höchstpreise erzielen und daher als Sammlerobjekte ebenso hoch geschätzt werden wie als Investitionsanlage. Was eine authentische Oldtimer-Lackierung betrifft – und derzeit auch noch Youngtimer betrifft, sind es die 2K-Acrylharzlacke auf Lösemittelbasis, die wichtig sind.

Grundsätzlich ist deren Einsatz inzwischen nicht mehr gestattet, für eine authentische Lackierung dürfen diese Lacksysteme mit entsprechenden Genehmigungen aber noch eingesetzt werden.

Der Vorteil von modernen wasserlöslichen Mehrschichtlackierungen muss ebenfalls abgewägt werden

Andererseits bieten moderne Autolacke auf Wasserbasis mit schützender Klarlacklackierung (also moderne Mehr- oder Zwei-Schicht-Lackierungen) eine derart hervorragende Farbtiefe und Brillanz, dass die Lackierung mit solchen Autolacken durchaus eine Überlegung wert sein kann. Insbesondere, wenn ein bestimmter Farbton bis in die kleinste Nuance identisch mit einem Originallack ab Werk sein soll. Das ist aber natürlich auch immer ein Abwägen.

Als einer von wenigen Betrieben nehmen wir sämtliche Herausforderungen in Bezug auf die Lackiertechnik an

Wir sind nicht nur ein absolut professioneller Meisterbetrieb, wenn es um authentische Oldtimerlackierungen geht, wir können selbstverständlich auch die verschiedenen Lacksysteme anbieten – im Rahmen der gesetzlichen Freistellung natürlich. Dabei fokussieren wir nicht nur die möglichst zum Original identische Veteranen-Lackierung.

Auch die immer wichtiger werden Patina können wir mit modernen Mitteln beeinflussen. Außerdem setzt sich unser Kfz-Betrieb aus den drei wichtigen Bereichen Mechanik, Karosseriebau und Autolackiererei zusammen. Gerade das Zusammenspiel Karosseriebau und Autolackiererei zeigt gut sichtbar auf, wie eng die Verzahnung ist.

Das Zusammenspiel von mechanischer Werkstatt, Karosseriebau und Autolackiererei in unserem Betrieb

Schon während der Karosserierestaurationen werden die späteren Lackiertechniken, die angewandt werden sollen, mit berücksichtigt. Es muss also nicht umständlich erst ein dritter Betrieb aufwendig instruiert werden, wie er die Karosseriearbeiten durchzuführen hat und welche Korrosionsschutzmaßnahmen anzuwenden sind.

Darüber hinaus werden auch weite Wege eingespart – in der Kommunikation ebenso wie beim physikalischen Bewegen des Fahrzeugs. Darüber hinaus ist unsere selbstverständlich mit Meisterbrief zertifizierte Autolackiererei nicht nur mit modernsten Lackierwerkzeugen und Hilfsmitteln (digitale Farbbestimmung oder Farbmischung beispielsweise) ausgestattet.

Gerne nehmen wir uns auch Ihres Oldtimers an

Auch zahlreiche Datenbanken und Muster Originallackierungen stehen unserem erfahrenden Lackierern bei der Oldtimer-Lackierung zur Verfügung. Dazu kommen die Alleinstellungsmerkmale, die unseren Kfz-Betrieb seit nunmehr beinahe zwei Jahrzehnten auszeichnen: nur höchste handwerkliche Qualität ist als Anspruch an uns selbst akzeptabel.

Dazu kommt ein absolut verlässliches Zeitmanagement. Diese Kerneigenschaften unseres Betriebs werden durch ein für unsere Kunden attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis abgerundet.

Gerne lassen wir auch Ihren automobilen Schatz in neuem Glanz erscheinen – und zwar genau so, wie Sie sich das bislang zwar vorgestellt hatten, es aber nie umgesetzt werden konnte.

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf – wir nehmen uns immer Zeit für Sie.

Unsere Ansprechpartner

Die Pinguine – wir lieben alle Autos

Sie erreichen Herrn Meraie unter

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